Mental Load - Wenn der Kopf niemals Feierabend macht

Ich komme Freitag Nachmittag nach einer 35-Stundenwoche, die eigentlich eine 39-Stundenwoche war, nach Hause. Und dann? Jetzt geht es weiter... Wäsche waschen, aufhängen, legen, einräumen. Den Wochenendeinkauf habe ich zum Glück gleich auf dem Heimweg erledigt. Ach Mist! Kind 2 hat doch morgen eine Einladung zum Kindergeburtstag und es ist noch kein Geschenk besorgt. Wer fährt sie eigentlich dahin? Wir sind ja bei Kind 3 zum Flötenkonzert zur gleichen Zeit?! Und der Große meinte, er braucht dieses Wochenende dringend Hilfe bei dem großen Referat mit doppelter Benotung. Die letzte Note in dem Fach war schon nicht berauschend... Da bleibt wieder wenig Zeit für mich und den Sport, den ich mir schon ewig vorgenommen hatte. Und die Fenster sind auch noch nicht geputzt. Dabei muss ja Sonntag auch noch der Geburtstag des lieben Ehemannes gefeiert werden. Seine Mutter erwartet sicher selbstgebackenen Kuchen. Na hoffentlich hat er diesmal an die Getränke gedacht. Was wir zu Essen für SEINE Feier machen wollen, war bei ihm bislang keine Nachfrage wert! Es ist immer dasselbe. Und wenn ich dann Sonntag abend totmüde bin, bin ich wieder die Schlechtgelaunte. Ich habe jetzt schon keine Lust auf dieses Wochenende!

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Fight, Flight, Freeze - Wie der Körper mit traumatischem Stress umgeht

Wenn Menschen Furchtbares erlebt haben, schreckliche Schicksalsschläge erleiden mussten oder in einen schlimmen Unfall verwickelt waren, dann ist dem Umfeld meist schnell klar, dass Veränderungen in der Persönlichkeit des Betroffenen, sozialer Rückzug oder vielleicht auftretende Ängste, Schlafstörungen oder Panikattacken damit im Zusammenhang stehen können. Wenn nach solchen Erfahrungen über einen längeren Zeitraum die Rückkehr in die "normale" Lebensführung noch immer schwerfällt oder diese durch oftmals willkürlich auftretende Symptome, wie Flashbacks (also das Auftreten innerer Bilder, die die schlimme Situation erneut oder auch verändert erleben lassen), Albträume, Schweißausbrüche oder sogar das mentale Wegtreten bzw. nicht regulierbare Aussteigen aus dem Hier und Jetzt (sogenannte dissoziative Zustände) kaum noch möglich ist, spricht man von einem Trauma, welches häufig behandlungsbedürftig ist. Spezielle Traumatherapien helfen gezielt, zu stabilisieren und das Erlebte zu verarbeiten.  

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Getrennte Eltern - gemeinsame Kinder. Wie die Kommunikation nach einer Trennung wieder gelingen kann.

Endet eine Beziehung, so beginnt für viele Paare eine schmerzvolle Zeit für beide oder einen der Partner. Verletzungen, Enttäuschungen, Gefühle von Wut, Trauer oder sogar Hass können auftreten. Spricht eine Seite die endgültige Trennungsabsicht aus, ist häufig im Vorfeld ein längerer Prozess der Ablösung (der innerlichen Trennung) bereits erfolgt, der Trauerprozess um die gescheiterte Beziehung schon vorangeschritten. Der verlassene Partner jedoch steht manchmal erst ganz am Anfang einer Zeit der Bewältigung des Verlusts und der Verarbeitung des Beziehungs-Aus. Für einige Menschen bedeutet eine überraschende oder sehr schmerzhafte, vielleicht auch einseitig gewollte Trennung eine tiefe Lebenskrise - für einige sogar mit einer ähnlichen Intensität wie der Verlust eines geliebten Menschen durch einen plötzlichen Tod. Die Partnerschaft ist beendet - die Elternschaft nicht. Obwohl Abstand gewünscht wird, muss miteinander über das Verbindende gesprochen werden: die Kinder. Wie aber gelingt es, gute gemeinsame Entscheidungen zu treffen, ohne dass genau diese in dieser turbulenten Zeit zwischen verletzten oder belasteten Eltern zerrieben werden?

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